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Travemünde .Aktuell

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Leo Leuchtturms Tagebuch:

 

Travemünde .Netz im September:
Über 30% mehr Seitenabrufe als im Vorjahresmonat
Sonntag, 30. Oktober 2005  
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Skandinavienkai

Das Wetter schreit ja geradezu nach Ausflügen. Mich zog es mal wieder nach Ivendorf (endlich ist der Fahrradweg fertig!) bzw. auf die neue "Ivendorfer Höhe" (hat immer noch keinen offiziellen Namen, "Ivendorfer Alm" habe ich auch schon gehört), von wo man einen herrlichen Blick über den Skandinavienkai und Travemünde hat.

Es sieht schon bedeutend grüner aus als auf meinen letzten Fotos vom 24. April (zur Tagebucheintragung vom 24.04.2005) dieses Jahres, die Fuß- und Radwege sind fertig.

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Neues Hafenhaus

Der neue, erweiterte Skandinavienkai ist aber noch weit von der Fertigstellung entfernt. Unterhalb des Aussichtspunkts entsteht das neue Hafenhaus, das als Hafenplatz 1 zu den besten Travemünder Adressen zählen wird. Hier ziehen unter anderem die Lübecker Hafengesellschaft (LHG) und die TT-Linie ein (Fährschiff "Nils Holgersson" u.a.). Hier wurde auch bereits die Zufahrtstraße angelegt und selbst die zukünftige Bushaltestelle ist schon durch ein Schild gekennzeichnet.

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Travemünder Landstraße

Pssst! Nicht weitersagen! Sie kommen (am Wochenende, wenn der Baustellenverkehr ruht und wenn Sie ein paar Schilder übersehen) auch noch auf die alte Travemünder Landstraße, wo sich einige der herausgerissenen Wurzelstöcke der alten Pappeln noch nicht mit ihrem Schicksal abfinden mochten und neu getrieben haben.

Sie können hier noch einmal den freien Blick auf den Skandinavienkai aus nächster Nähe genießen. Das wird wohl zukünftig kaum noch möglich sein, wenn die alte Landstraße und der ehemalige Bahndamm eingeebnet werden.

Ein Blick zurück auf die Travemünder Landstraße im Frühling
Fotos vom Kahlschlag an der Travemünder Landstraße

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Donnerstag, 27. Oktober 2005  
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Travepromenade

Nachdem vorgestern der erste Herbststurm an unseren Dächern gerüttelt hat, lag die Betonung bei "Indian Summer" heute wieder auf "Sommer", denn die Quecksilbersäule näherte sich der 20-Grad-Marke.

Reger Betrieb herrschte auf Travemündes Promenaden, und das Farbenspiel der herbstlichen Bäume wird immer atemberaubender.

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Farbspiele

Ein Baum auf dem Parkplatz am ehemaligen Aqua Top (Ach, hätten wir doch eine Schwimmhalle, Herr Bürgermeister Saxe!) scheint sich für weitgehende Zweifarbigkeit entschieden zu haben. Es gibt kaum sichtbare Übergänge zwischen orange und grün.

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Im Konrad-Zippel-Park

 

Im Konrad-Zippel-Park an der Außenallee überwiegt das zarte, durchscheinende Gelb...,

 

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Im Godewindpark

 

...während der Godewindpark es mal wieder quietschbunt liebt.

Herrlich, diese Farben!

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Montag, 24. Oktober 2005
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Das Dach ist 'runter!

Heute wurde zum letzten Mal in diesem Jahr am Strand Kaffee gekocht, heute ging auch der letzte Strandkorb ins Winterlager und heute wurde auch das Vermieterhäuschen von Familie Seipel in seine Einzelteile zerlegt. Bis zum nächsten Jahr.

Ich finde das ja immer wieder faszinierend, was da so alles über Monate in einer so kleinen Hütte Platz gefunden hat. Über fast acht Monate waren diese rund sechs Quadratmeter Büro, Küche, Lagerraum und Wetterschutz.

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Hütte zerlegt!

Und irgendwie berührt es mich auch sonderbar, wenn das kleine Haus zerlegt wird und sein Innerstes nach außen kehrt. Da wird das Innere plötzlich ganz öffentlich, da scheint eine Intimsphäre verletzt zu werden.

Seltsam. Herbstliche Melancholie? Das Wetter war danach, ein blaugrau verhangener Himmel, und es war still am Strand, die Ostsee ganz ruhig.

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Winterfestmachung

Andernorts ist es noch nicht so ruhig, denn die Winterfestmachung ist in vollem Gange wie hier im "Ristorante Bellavista". Hier ist im November und bis vor Weihnachten geschlossen, und Ilias reinigt die Gartenmöbel. Für's nächste Jahr.

Travemünde wird jetzt zum Mekka der Ruhesuchenden, für verträumte Blicke über die Ostsee, die von ein paar Möwenschreien kaum beeinträchtigt wird. Gehen Sie abends um halb elf auf die Strandpromenade und Sie haben sie für sich allein, ganz allein. Stille.

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Sonntag, 23. Oktober 2005  
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Die Eselswiese zwischen Hotel Columbia/Casino und...

"Wenn die die Eselswiese bebauen, dann werde ich aber ernsthaft sauer!", wettert Ilona Hapke. Ilona hat an (und auf) der Eselswiese ihre Kindheit und Jugend verbracht, aber über die (noch vagen) Planungen ärgern sich auch viele andere Travemünder und auch Travemündes Gäste.

Eselwiese?! - Wo bitte, ist die denn?! Die Eselswiese ist das parkähnliche, mit altem Baumbestand versehene Stück Land zwischen Hotel Columbia/Casino und Kurhaus/AROSA Wellness Resort, zwischen Brügmanngarten und der Straße "Am Kurgarten" (Hotel Seestern). Zum Lageplan.

Worum geht's? Ins Rollen gebracht haben den Stein anscheinend fehlende Parkplätze für das "Hotel Columbia - Casino Travemünde". Dieses Problem hatte bereits das "Vier Jahreszeiten - Casino Travemünde", und vor einiger Zeit war eine Randbebauung des Brügmanngartens (da, wo der Spielplatz schon verschwunden ist) in der Planung. Dort sollte auch eine Tiefgarage entstehen. Der Lübecker "Gestaltungsbeirat" (ein Gremium aus Architekten und anderen Fachleuten, das nur beratende Funktion hat) lehnte diesen Planungsvorschlag ab und empfahl stattdessen die Eselswiese.

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...Kurhaus/Arosa Wellness Resort

Die Idee der Randbebauung des Brügmanngartens war schon starker Tobak, aber dass nun ein Gestaltungsbeirat die Grünflächen verunstalten will, trifft hier allenthalben auf Ablehnung. Ich kann's ja auch noch nicht so recht glauben, dass es hier um Parkplätze geht und noch weniger, dass dieses Problem nicht anders gelöst werden kann.

Wenn man sich denn schon das "Hotel Columbia - Casino Travemünde" leistet, dann müsste doch bei der Ankunft auch ein dienstbarer Geist zur Verfügung stehen, dem man lässig seinen Autoschlüssel zuwirft: Bitte in die Garage! (Im Maritim gibt es reichlich freie Parkplätze!) Auf dem selben Wege bekommt man seine Karosse dann auch wieder zurück. Das hätte doch Stil!

Oder ist Travemünde am Ende doch die "Hauptstadt der Wackeldackel", wie es ein überaus übelmeinender Zeitgenosse namens Uwe Bahn (Ist das etwa der, der samstags im NDR 2 die Fußballspiele moderiert? Na dann, Schuster, bleib' bei deinen Leisten!) unlängst im Hamburger Abendblatt beschrieben hat? Ich habe hier seit Jahren keinen Wackeldackel mehr gesehen und auch keine behäkelte Klopapierrolle. Uwe Bahn muss der Droge "Timmendorfer Strand" zum Opfer gefallen sein, die sein Gehirn zum Wackelpuding deformiert hat. Zum Artikel im Hamburger Abendblatt.

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Mittwoch, 19. Oktober 2005
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Weiterhin gebührenfrei (außer für Wohnmobile): Parkplatz Kowitzberg

Von vielen ersehnt, von manchen befürchtet: Ein Parkleitsystem für Travemünde ist gestern im Bauausschuss bewilligt worden, die Zustimmung der Bürgerschaft gilt als sicher. Damit können Travemündebesucher ab Mai 2006 gleich bei der Ankunft sehen, wo noch Parkplätze frei sind und müssen nicht mehr lange die Luft verschmutzen. Aber damit werden auch die Parkplätze auf dem Baggersand (Nähe Priwallfähre) und Godewindpark gebührenpflichtig (EUR 1,-/Std., EUR 3,-/Tag). Gebührenfrei bleibt auch weiterhin der Parkplatz am Kowitzberg (nahe Golfplatz/Brodtener Ufer).

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Wird als Parkplatz aufgelöst: Leuchtenfeld

Längerfristig soll der Parkplatz auf dem Leuchtenfeld geschlossen werden, Parkhäuser sind auf dem Priwall und an der Straße "Am Lotsenberg" geplant. Weitere Stellflächen sollen in der Vogteistraße (nahe Hafenbahnhof) entstehen.

Auch der "Ortsrat Travemünde" stimmt dem Konzept zu, würde sich aber auf dem Parkplatz Baggersand eine Reihe Sonderstellplätze für die Geschäftsleute der Vorderreihe wünschen, weil auch schon auf dem Fährvorplatz (zur Priwallfähre) im Rahmen der Neugestaltung Parkplätze weggefallen sind.

Was mich besonders freut, ist die geplante Schließung des Parkplatzes am "Leuchtenfeld". Was für ein schöner Name und was für ein großzügiger Platz zu Füßen des Alten Leuchtturms und was für ein öder Anblick seit Jahren. Früher konnten die Kinder hier noch Fußball spielen und noch früher fand hier das „Tramünner Vagelscheeten“ statt (mehr dazu hier). Auf dem Leuchtenfeld soll ein "Landschaftspark" entstehen - was immer das auch sei.

Weitere Einzelheiten zum Parkleitsystem finden Sie in den "Lübecker Nachrichten".

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Samstag, 15. Oktober 2005  
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Alter Leuchtturm

Blauer geht's kaum noch. Beste Voraussetzungen, mal wieder den Alten Leuchtturm zu besteigen, denn heute war die Sicht phantastisch klar. Die 142 Stufen spüren Sie kaum, denn auf jeder Zwischenebene können Sie bei der Betrachtung der Exponate des Schifffahrtzeichen-Museums verschnaufen.

Leuchtpfähle, Lampen, Laternen, Schiffsmodelle, Modelle anderer Leuchttürme und vieles andere mehr gibt es da zu bestaunen. Sie können nachempfinden, wie der Leuchtturmwärter die Ostsee gesehen hat, denn sein Ausguck wurde mit allem Drum und Dran restauriert. - Na ja, das Maritim-Hochhaus stand damals natürlich noch nicht im Blickfeld. Erst 1972 lief es dem Leuchtturm den Rang ab.

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Der Ausguck des Leuchtturmwärters

Der Höhepunkt erwartet Sie ganz oben - wo sonst? - in 31 Meter Höhe. Hier finden Sie nicht nur die voll funktionstüchtige Befeuerungsanlage aus den 3oer Jahren vor, sondern es erwartet Sie auch ein herrlicher Rundblick von der Galerie ...

 

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Blick auf die Trave

... auf die Altstadt, die Trave und den Hafen, auf den Priwall bis nach Mecklenburg, auf die Lübecker Bucht bis Pelzerhaken, wenn denn die Sicht so gut ist wie heute.

Bis Ende Oktober (danach nur nach Anmeldung bei Claudia Schmäing unter 04502 8475525) ist der Alte Leuchtturm mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt: Happy Hour von 13 - 15 Uhr (EUR 1,50, EUR 0,75 für Kinder bis 14 Jahren), sonst EUR 2,-/EUR 1,-). Ermäßigung für Gruppen ab 15 Personen.

Zur Geschichte des Alten Leuchtturms

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Freitag, 14. Oktober 2005
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Kastanienernte!

Wo haben Sie sonst so ein Programm mitten im Oktober?! Tagsüber sonnen Sie sich im Strandkorb, ganz Mutige nehmen noch ein Bad in der 15 Grad "warmen" Ostsee. Wenn die Schatten länger werden, geht's zur Kastanienernte - in der Trelleborgallee zwischen Vorderreihe und altem Leuchtturm sind die Bedingungen sehr gut - und zu Hause werden die wunderbar warmen, weichen, anschmiegsamen Früchte mit Hilfe einiger Streichhölzer oder Zahnstocher zu leibhaftigen Igeln und anderem Getier umgestaltet.

Apropos Alter Leuchtturm:

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Vorher....

Da fiel sie plötzlich einfach um, die 300 Jahre alte Bergulme, "Ulmus Glabra", die aber schon lange nur noch als abgestorbener Stumpf das Leuchtturm-Ensemble komplettierte. Einst hatte ihre Krone einen Durchmesser von zwanzig Metern.

 

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...und nachher!

1812 fand sie Eingang in die Geschichtsbücher - oder waren es vielleicht nur die unterhaltsamen Kladden der Legendenerzähler? - als sie von napoleonischen Soldaten (jawoll, auch Napoleon brachte es bis Lübeck!) "in doppelter Mannshöhe" gekappt wurde, damit man das Herannahen englischer Kriegschiffe früher entdecken konnte. Die kamen übrigens gar nicht.

Mehr zum Leuchtturm

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Donnerstag, 13. Oktober 2005  
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Fontänenfeld und neue Seebrücke mit "Nils Holgersson"

Wenn Sie an unserem neuen Fontänenfeld stehen, dann fällt Ihnen auch gleich die neue Seebrücke ins Auge. Nur - wenn Sie zur Brücke wollen, dann müssen Sie einen Haken nach rechts oder links über die Treppenabgänge schlagen. Das soll im nächsten Jahr anders werden, dann ensteht hier unsere neue Freitreppe.

Wunderbar! Aber mancher Gast, der die Planungsskizzen sah, suchte vergeblich nach einer Rampe für Rollstuhlfahrer, denn die war nicht vorgesehen. Strandkorbvermieterin Charlotte Seipel (Charlotte, kannste dich nicht mal ein bisschen zurückhalten, du kommst in letzter Zeit dauernd in meinem Tagebuch vor!) nahm die Beschwerden auf, sammelte Hunderte von Unterschriften und übergab sie Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe. Vor seiner Neuwahl.

Nach seiner Neuwahl erhielt Frau Seipel Post vom Bürgermeister persönlich, und da heißt es: "...kann ich Ihnen heute die erfreuliche Mitteilung machen..., dass eine behindertengerechte Rampe eingeplant ist, um auch Rollstuhlfahrern, Gehbehinderten und Kinderwagen den Zugang zum Strand zu erleichtern." Und außerdem: "Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen für Ihr Engagement." - Bravo, Bernd Saxe, Bravo, Charlotte Seipel! (Wehe, Du hältst dich zurück, Charlotte!)

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Mittwoch, 12. Oktober 2005
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Godewindpark

Dieses Bild bot sich Ihnen heute Nachmittag, wenn Sie den "Fahrenberg" hinunterfuhren und in den Godewindpark schauten: Ein gutes Dutzend Freiwilliger hatte sich eingefunden, um Krokuszwiebeln in der Erde zu versenken.

Das Ganze dauerte kaum eine halbe Stunde, da waren 5000 Zwiebeln unter der Grasnarbe verschwunden. Nun dürfen wir gespannt sein auf die 5000 Krokusse, die hier Ende März/Anfang April nächsten Jahres aus dem Boden sprießen werden. Finanziert wurde die Aktion von den Mitgliedern des Ortsrats Travemünde, die pro Kopf und Monat EUR 10,- in die Ortsratskasse einbringen.

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Krokus-Segelboot

Beim Design hatten die Helferinnen und Helfer - es kann nicht oft genug gesagt werden: Dank den Ehrenamtlichen. Was wäre Travemünde ohne sie?! - völlig freie Hand. Pflanzten die einen gerade Linien, so zogen es Claudia, Bennet (5) und Leon (2) Gomlich vor, ein Muster zu hinterlassen, das im nächsten Frühjahr auch mit Sicherheit zu erkennen sein wird. - Na, was wohl, hier in Travemünde an der Waterkant?! - Ein Segelboot!

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Sie harren aus in der Herbstsonne

Letzte Nachrichten vom "Strandkorb-Countdown": Charlotte Seipel hat jetzt noch 85 Körbe am Strand stehen, und "die bleiben bis zum 21. Oktober"! Nachsaison-Sonderpreis: EUR 6-/Tag.

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Dienstag, 11. Oktober 2005  
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Travemünder Krokusse

Nein, nein, keine Angst! So durcheinander ist das Wetter nun doch noch nicht, dass bei uns im Oktober die Krokusse blühen würden!

ABER damit Sie im kommenden März um so schöner und vielfältiger blühen, hat der Ortsrat Travemünde eine Pflanzaktion im Godewindpark initiiert, und die startet bereits morgen um 15 Uhr am Otto-Melchert-Haus. Freiwillige werden freudig begrüßt, wenn sie einen Spaten mitbringen. Falls Sie sich nicht sicher sind, wie man eine Krokuszwiebel in die Erde kriegt: Fachkundiger Rat steht zur Verfügung.

Wie schön die Krokusblüte in Travemünde ist, sehen Sie unter der Tagebucheintragung vom 25.3.2003.

Um 19.30 Uhr findet dann die öffentliche Sitzung des Ortsrats statt, und da könnte es auch spannend werden, denn es geht unter anderem um die unendliche Geschichte der Renovierung des Strandbahnhofs. Ein Vertreter der Deutschen Bahn wird anwesend sein. - Wie mutig!

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Samstag, 8. Oktober 2005
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Brodtener Ufer

"Sonne genießen!" war allenthalben das Motto an diesem wunderbaren Herbsttag.

Auf dem Brodtener Ufer - die ganz leicht diesige Luft verwischte die vielen weißen Segel auf dem Wasser - sorgten Spaziergänger, Radfahrer und am Nachmittag auch Powerwalker und Langläufer für Hochbetrieb.

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"Fit for Fire"

Die Sportlerinnen und Sportler waren allesamt Teilnehmer des "4. Lübecker Feuerwehrlaufs", der Start und Ziel am Fontänenfeld hatte. Rechts im Bild läuft - besser: geht - Karin Wagner unter dem Wettkampfmotto "Fit for Fire" ihre letzten Meter bis zum 1. Platz.

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Zum Reinlegen!

 

Am Fontänenfeld herrschte aber nicht nur wegen der Feuerwehrleute beste Stimmung. Für höchstes Amüsement sorgte mal wieder ein Hund, der die Wasserfläche immer wieder total zum Reinlegen fand.

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"Löwe" und Rebecca

Bei Strandkorbvermieterin Charlotte Seipel ging's zu wie beim Arzt: "Der Nächste, bitte!" Zeitweise hatte sie sieben Namen auf ihrer Warteliste für Strandkörbe stehen. Vor einer Woche hatte sie noch 100 Körbe am Strand stehen, heute waren es wieder 160. Im Foto rechts stellen "Löwe" und Rebecca einen Strandkorb auf, der gerade wieder aus dem Winterlager zurückgekehrt ist. Wenn Sie Zugang zu den "Lübecker Nachrichten" haben, dann haben Sie Rebecca heute auch schon von vorn und im Bikini gesehen.

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Im Godewindpark

Im Godewindpark hat Malermeister Herbst aber doch schon gut sichtbar den Pinsel angelegt, und die Jahreszeit lässt sich nicht verleugnen. In rund zwei Wochen wird der Park bei Sonnenschein ein wunderschönes, rotgoldgelb leuchtendes Farbenmeer sein.

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Freitag, 7. Oktober 2005  
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Travemünder Fahnenmeer

Unser Kurdirektor Uwe Kirchhoff war richtig stolz und das mit gutem Recht, denn für die Sommersaison 2006 konnte er bereits zwei hochkarätige Höhepunkte verkünden: Im Fußball-Garten - das ist natürlich der Brügmanngarten - können Sie vom 9. Juni bis zum 9. Juli 2006 die Fußballweltmeisterschaft - "Alle Spiele, alle Tore!" - auf einer fünf Meter breiten LED-Wand (auf der Fernsehbilder auch bei Tageslicht gut sichtbar sind) verfolgen.

Um die Spiele herum gibt es ein Rahmenprogramm an allen 30 Tagen der Meisterschaft. Die Spiele werden musikalisch und kulinarisch untermalt - je nachdem, aus welchem Land die Mannschaften kommen. Die Direktoren des "Maritim-Hotel" und des "Hotel Columbia - Casino Travemünde" (Oliver Gut und Christian Dachs-Stoffel) freuen sich schon auf die gastronomische Herausforderung, wenn sie die Begegnung zweier "Exoten" zu "bekochen" haben. Neben den beiden Hotels werden weitere Travemünder Gastronomen in das Konzept eingebunden sein.

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AC-Mailand Fußballkurs in diesem Jahr

Weiterhin gibt es Filme rund um den Fußball, Fußballkurse für Kinder, Talkrunden, und eine rund 1000 Zuschauer fassende "Südkurven-Tribüne" wird auch noch errichtet. "Falls", so Uwe Kirchhoff, "Deutschland ins Endspiel kommen sollte", traut er sich auch zu, im Brügmanngarten 20.000 Zuschauer unterzubringen. - Ist ja'n Grund mehr, ins Endspiel zu kommen, das möcht' ich sehen!

Und das Beste: Eintritt frei!

Aber das ist noch nicht alles, denn die Weltmeisterschaft wird gekrönt vom Travemünder Fahnenmeer. Die Hamburg-Wienerin Monika GilSing wird 160 Fahnen gestalten und sich im Design an den 32-WM-Nationen orientieren.

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Bis jetzt noch eine Fotomontage

In welche Richtung das gehen wird, können Sie auf den Fotomontagen links und weiter oben sehen.

Die Fahnen sollen die Unterschriften aller Teamchefs tragen und auf einer Abschlussgala zugunsten gemeinnütziger Projekte versteigert werden. Die Organisation des Fahnenmeers liegt in den Händen von Angelika la Roche von der Lübecker Galerie Noran.

Ich freue mich riesig auf das Fahnenmeer (ein gutes Fußballspiel sehe ich auch gern, aber das weiß man ja vorher nicht...), und das wird uns auch über die Weltmeisterschaft hinaus erhalten bleiben: Vielleicht weht es im Jahr 2007 mit neuen Motiven über der Vorderreihe.

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Donnerstag, 6. Oktober 2005
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Strandkörbe ausgebucht

Verkehrte Welt: Während Strandkorbvermieterin Charlotte Seipel im Juli so manches Mal in die graue und kühle Wetterröhre schauen musste, war sie Vorgestern bei strahlend blauem Himmel ausgebucht - und holte schnell noch 20 Körbe wieder aus dem Stall, um die vielen Gäste bedienen zu können.

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Sonnige Vorderreihe

Auch in der Vorderreihe sieht es noch fast sommerlich aus, wenn auch das eine oder andere Blatt der Kastenlinden mit seiner gelbbraunen Färbung daran erinnert, dass der Kalender schon viel weiter ist.

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Ach, was für ein goldener Herbst! Und mehr noch: Wir erfahren jetzt schon Dinge, auf die wir uns für das nächste Jahr freuen können. Morgen, vielleicht auch erst Übermorgen, erzähle ich Ihnen etwas über das...

Travemünder Fahnenmeer

Montag, 3. Oktober 2005

 
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Drachen bis in den Himmel!

Ja...ähm... also... kommen da noch Drachenfestfotos von Ihnen?! Oder muss ich alles wieder selber machen?!

Als ich heute wieder in Travemünde und am Strand ankam, sah ich gerade noch den Schluss des letzten Drachenkampfes. Bevor ich die Kamera zücken konnte, war's auch schon vorbei.

 

 

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Herbstdrachenfest 2005

Ansonsten war das Drachenfest bestens besucht - kein Wunder bei dem wunderbaren Wetter und nachdem am Samstag alles komplett ins Wasser gefallen war.

 

 

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Schwein statt Drachen

Einen unerwarteten Besucher traf ich im Brügmanngarten: Ein Schwein, ein Hausschwein, das keinesfalls herrenlos war und so manchen Hund irritierte. Und nicht nur den. Das Schwein war nett, sehr zahm und friedlich. Und neugierig. - Was einem so in Travemünde alles über den Weg laufen kann!

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