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Leo Leuchtturms Tagebuch:
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Travemünde
.Netz im September:
Über 30% mehr Seitenabrufe als im Vorjahresmonat |
| Sonntag,
30. Oktober 2005 |
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| Skandinavienkai |
Das Wetter schreit ja geradezu nach Ausflügen.
Mich zog es mal wieder nach Ivendorf (endlich ist der Fahrradweg
fertig!) bzw. auf die neue "Ivendorfer
Höhe" (hat immer noch keinen offiziellen Namen, "Ivendorfer
Alm"
habe ich auch schon gehört), von wo man einen herrlichen
Blick
über den Skandinavienkai und Travemünde hat.
Es sieht schon bedeutend grüner aus
als auf meinen letzten Fotos vom 24. April (zur Tagebucheintragung
vom 24.04.2005) dieses Jahres, die Fuß- und Radwege sind
fertig.
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| Neues Hafenhaus |
Der neue, erweiterte Skandinavienkai ist
aber noch weit von der Fertigstellung entfernt. Unterhalb des
Aussichtspunkts entsteht das neue Hafenhaus, das als Hafenplatz
1 zu den besten Travemünder Adressen zählen wird. Hier ziehen
unter anderem die Lübecker Hafengesellschaft (LHG) und die TT-Linie
ein (Fährschiff "Nils Holgersson" u.a.). Hier wurde auch bereits
die Zufahrtstraße angelegt und selbst die zukünftige Bushaltestelle
ist schon durch ein Schild gekennzeichnet.
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| Travemünder Landstraße |
Pssst! Nicht weitersagen! Sie kommen (am
Wochenende, wenn der Baustellenverkehr ruht und wenn Sie ein
paar Schilder übersehen) auch noch auf die alte Travemünder
Landstraße, wo sich einige der herausgerissenen Wurzelstöcke
der alten Pappeln noch nicht mit ihrem Schicksal abfinden mochten
und neu getrieben haben.
Sie können hier noch einmal den freien
Blick auf den Skandinavienkai aus nächster Nähe genießen. Das
wird wohl zukünftig kaum noch möglich sein, wenn die alte Landstraße
und der ehemalige Bahndamm eingeebnet werden. Ein
Blick zurück auf die Travemünder
Landstraße im Frühling
Fotos vom Kahlschlag
an der Travemünder Landstraße
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| Donnerstag,
27. Oktober 2005 |
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| Travepromenade |
Nachdem vorgestern der erste Herbststurm
an unseren Dächern gerüttelt hat, lag die Betonung bei "Indian
Summer" heute wieder auf "Sommer", denn die Quecksilbersäule
näherte sich der 20-Grad-Marke.
Reger Betrieb herrschte auf Travemündes
Promenaden, und das Farbenspiel der herbstlichen Bäume wird
immer atemberaubender.
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| Farbspiele |
Ein Baum auf dem Parkplatz am ehemaligen
Aqua Top (Ach, hätten wir doch eine Schwimmhalle, Herr Bürgermeister
Saxe!) scheint sich für weitgehende Zweifarbigkeit entschieden
zu haben. Es gibt kaum sichtbare Übergänge zwischen orange
und grün.
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| Im Konrad-Zippel-Park |
Im Konrad-Zippel-Park an der Außenallee
überwiegt das zarte, durchscheinende Gelb...,
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| Im Godewindpark |
...während der Godewindpark es mal wieder
quietschbunt liebt.
Herrlich, diese Farben! |
| Montag,
24. Oktober 2005 |
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| Das Dach ist 'runter! |
Heute wurde zum letzten Mal in diesem Jahr
am Strand Kaffee gekocht, heute ging auch der letzte Strandkorb
ins Winterlager und heute wurde auch das Vermieterhäuschen von
Familie Seipel in seine Einzelteile zerlegt. Bis zum nächsten
Jahr.
Ich finde das ja immer wieder faszinierend,
was da so alles über Monate in einer so kleinen Hütte Platz
gefunden hat. Über fast acht Monate waren diese rund sechs
Quadratmeter Büro, Küche, Lagerraum und Wetterschutz.
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| Hütte zerlegt! |
Und irgendwie berührt es mich auch sonderbar,
wenn das kleine Haus zerlegt wird und sein Innerstes nach außen
kehrt. Da wird das Innere plötzlich ganz öffentlich, da scheint
eine Intimsphäre verletzt zu werden.
Seltsam. Herbstliche Melancholie? Das Wetter
war danach, ein blaugrau verhangener Himmel, und es war still
am Strand, die Ostsee ganz ruhig.
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| Winterfestmachung |
Andernorts ist es noch nicht so ruhig,
denn die Winterfestmachung ist in vollem Gange wie hier im
"Ristorante
Bellavista". Hier ist im November und bis vor Weihnachten
geschlossen,
und Ilias reinigt die Gartenmöbel. Für's nächste Jahr.
Travemünde wird jetzt zum Mekka der Ruhesuchenden,
für verträumte Blicke über die Ostsee, die von ein paar Möwenschreien
kaum beeinträchtigt wird. Gehen Sie abends um halb elf auf
die Strandpromenade und Sie haben sie für sich allein, ganz
allein. Stille.
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| Sonntag,
23. Oktober 2005 |
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| Die Eselswiese zwischen
Hotel Columbia/Casino und... |
"Wenn die die Eselswiese bebauen, dann
werde ich aber ernsthaft sauer!", wettert Ilona Hapke. Ilona
hat an (und auf) der Eselswiese ihre Kindheit und Jugend verbracht,
aber über die (noch vagen) Planungen ärgern sich auch viele
andere Travemünder und auch Travemündes Gäste.
Eselwiese?! -
Wo bitte, ist die denn?! Die Eselswiese
ist das parkähnliche, mit altem Baumbestand versehene Stück Land
zwischen Hotel Columbia/Casino und Kurhaus/AROSA Wellness Resort,
zwischen Brügmanngarten und der Straße "Am Kurgarten" (Hotel
Seestern). Zum Lageplan.
Worum geht's? Ins Rollen gebracht haben
den Stein anscheinend fehlende Parkplätze
für
das
"Hotel Columbia
-
Casino Travemünde". Dieses Problem hatte bereits das "Vier Jahreszeiten
- Casino Travemünde", und vor einiger Zeit war eine Randbebauung
des Brügmanngartens (da, wo der Spielplatz schon verschwunden
ist) in der Planung. Dort sollte auch eine Tiefgarage entstehen.
Der Lübecker "Gestaltungsbeirat" (ein Gremium aus Architekten
und anderen Fachleuten, das nur beratende Funktion hat) lehnte
diesen Planungsvorschlag ab und empfahl stattdessen die Eselswiese.
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| ...Kurhaus/Arosa Wellness
Resort |
Die Idee der Randbebauung des Brügmanngartens
war schon starker Tobak, aber dass nun ein Gestaltungsbeirat
die Grünflächen verunstalten will, trifft hier allenthalben
auf Ablehnung. Ich kann's ja auch noch nicht so recht glauben,
dass es hier um Parkplätze geht und noch weniger, dass dieses
Problem nicht anders gelöst werden kann.
Wenn man sich denn schon das "Hotel Columbia
- Casino Travemünde" leistet, dann müsste doch bei
der Ankunft auch ein dienstbarer Geist zur Verfügung stehen,
dem man lässig seinen Autoschlüssel zuwirft: Bitte in die Garage!
(Im Maritim gibt es reichlich freie Parkplätze!) Auf
dem
selben Wege
bekommt man seine Karosse dann auch wieder zurück. Das hätte
doch Stil!
Oder ist Travemünde am Ende doch die "Hauptstadt
der Wackeldackel", wie es ein überaus übelmeinender
Zeitgenosse namens Uwe Bahn (Ist das etwa der, der samstags im
NDR 2 die
Fußballspiele
moderiert? Na dann, Schuster, bleib' bei deinen Leisten!) unlängst
im Hamburger Abendblatt beschrieben hat? Ich habe hier seit Jahren
keinen Wackeldackel mehr gesehen und auch keine behäkelte
Klopapierrolle. Uwe Bahn muss der Droge "Timmendorfer
Strand" zum Opfer gefallen
sein, die sein Gehirn zum Wackelpuding deformiert hat. Zum
Artikel im Hamburger Abendblatt.
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| Mittwoch,
19. Oktober 2005 |
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| Weiterhin gebührenfrei
(außer für Wohnmobile): Parkplatz Kowitzberg |
Von vielen ersehnt, von manchen befürchtet:
Ein Parkleitsystem für Travemünde ist gestern im Bauausschuss
bewilligt worden, die Zustimmung der Bürgerschaft gilt als
sicher. Damit können Travemündebesucher ab Mai 2006 gleich
bei der Ankunft sehen, wo noch Parkplätze frei sind und müssen
nicht mehr lange die Luft verschmutzen. Aber damit werden
auch die Parkplätze auf dem Baggersand (Nähe
Priwallfähre)
und Godewindpark gebührenpflichtig (EUR 1,-/Std., EUR 3,-/Tag).
Gebührenfrei bleibt auch weiterhin der Parkplatz am Kowitzberg
(nahe Golfplatz/Brodtener Ufer).
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| Wird als Parkplatz aufgelöst:
Leuchtenfeld |
Längerfristig soll der Parkplatz
auf dem Leuchtenfeld geschlossen werden, Parkhäuser sind
auf dem Priwall und an der Straße "Am Lotsenberg" geplant.
Weitere Stellflächen sollen in der Vogteistraße
(nahe Hafenbahnhof) entstehen.
Auch der "Ortsrat
Travemünde" stimmt dem
Konzept zu, würde sich aber auf dem Parkplatz Baggersand eine
Reihe Sonderstellplätze für die Geschäftsleute der Vorderreihe
wünschen, weil auch schon auf dem Fährvorplatz (zur Priwallfähre)
im Rahmen der Neugestaltung Parkplätze weggefallen sind.
Was mich besonders freut, ist die geplante
Schließung des Parkplatzes am "Leuchtenfeld".
Was für ein schöner
Name und was für ein großzügiger Platz zu Füßen des Alten Leuchtturms
und was für
ein öder
Anblick seit Jahren. Früher
konnten die Kinder hier noch Fußball spielen und noch
früher
fand hier das „Tramünner Vagelscheeten“ statt
(mehr
dazu hier). Auf dem Leuchtenfeld soll ein "Landschaftspark"
entstehen - was immer das auch sei.
Weitere Einzelheiten zum Parkleitsystem
finden Sie in den
"Lübecker
Nachrichten".
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| Samstag,
15. Oktober 2005 |
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| Alter Leuchtturm |
Blauer geht's kaum noch. Beste Voraussetzungen,
mal wieder den Alten Leuchtturm zu besteigen, denn heute war
die Sicht phantastisch klar. Die 142 Stufen spüren Sie kaum,
denn auf jeder Zwischenebene können Sie bei der Betrachtung
der Exponate des Schifffahrtzeichen-Museums verschnaufen.
Leuchtpfähle, Lampen, Laternen, Schiffsmodelle,
Modelle anderer Leuchttürme und vieles andere mehr gibt
es da zu bestaunen. Sie können
nachempfinden, wie der Leuchtturmwärter die Ostsee gesehen
hat, denn sein Ausguck wurde mit allem Drum und Dran restauriert.
- Na ja, das Maritim-Hochhaus stand damals natürlich
noch nicht im Blickfeld. Erst 1972 lief es dem Leuchtturm den
Rang ab.
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| Der Ausguck des Leuchtturmwärters |
Der Höhepunkt erwartet Sie ganz oben -
wo sonst? - in 31 Meter Höhe. Hier finden Sie nicht nur die
voll funktionstüchtige Befeuerungsanlage aus den 3oer Jahren
vor, sondern es erwartet Sie auch ein herrlicher Rundblick
von der Galerie ...
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| Blick auf die Trave |
... auf die Altstadt, die Trave und den
Hafen, auf den Priwall bis nach Mecklenburg, auf die Lübecker
Bucht bis Pelzerhaken, wenn denn die Sicht so gut ist wie heute.
Bis Ende Oktober (danach nur nach Anmeldung
bei Claudia Schmäing unter 04502 8475525) ist der Alte Leuchtturm
mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt:
Happy Hour von 13 - 15 Uhr (EUR 1,50, EUR 0,75 für Kinder bis
14 Jahren), sonst EUR 2,-/EUR 1,-). Ermäßigung für Gruppen
ab 15 Personen.
Zur Geschichte des Alten Leuchtturms
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| Freitag,
14. Oktober 2005 |
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| Kastanienernte! |
Wo haben Sie sonst so ein Programm mitten
im Oktober?! Tagsüber sonnen Sie sich im Strandkorb, ganz Mutige
nehmen noch ein Bad in der 15 Grad "warmen" Ostsee. Wenn die
Schatten länger werden, geht's zur Kastanienernte - in der
Trelleborgallee zwischen Vorderreihe und altem Leuchtturm sind
die Bedingungen
sehr
gut - und zu Hause werden die wunderbar warmen, weichen, anschmiegsamen
Früchte mit Hilfe einiger Streichhölzer oder Zahnstocher zu
leibhaftigen Igeln und anderem Getier umgestaltet.
Apropos Alter Leuchtturm:
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| Vorher.... |
Da fiel sie plötzlich einfach um, die 300
Jahre alte Bergulme, "Ulmus Glabra", die aber schon lange nur
noch als abgestorbener Stumpf das Leuchtturm-Ensemble komplettierte.
Einst hatte ihre Krone einen Durchmesser von zwanzig Metern.
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| ...und nachher! |
1812 fand sie Eingang in die Geschichtsbücher
- oder waren es vielleicht nur die unterhaltsamen Kladden der
Legendenerzähler? - als sie von napoleonischen Soldaten (jawoll,
auch Napoleon brachte es bis Lübeck!) "in doppelter Mannshöhe"
gekappt wurde, damit man das Herannahen englischer Kriegschiffe
früher entdecken konnte. Die kamen übrigens gar nicht.
Mehr
zum Leuchtturm
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| Donnerstag,
13. Oktober 2005 |
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| Fontänenfeld und neue Seebrücke
mit "Nils Holgersson" |
Wenn Sie an unserem neuen Fontänenfeld
stehen, dann fällt Ihnen auch gleich die neue Seebrücke
ins Auge. Nur - wenn Sie zur Brücke wollen, dann müssen Sie einen
Haken nach rechts oder links über die Treppenabgänge schlagen.
Das soll im nächsten Jahr anders werden, dann ensteht hier unsere
neue Freitreppe.
Wunderbar! Aber mancher Gast, der die Planungsskizzen
sah, suchte vergeblich nach einer Rampe für Rollstuhlfahrer,
denn die war nicht vorgesehen. Strandkorbvermieterin Charlotte
Seipel (Charlotte, kannste dich nicht mal ein bisschen zurückhalten,
du kommst in letzter Zeit dauernd in meinem Tagebuch vor!)
nahm die Beschwerden auf, sammelte Hunderte von Unterschriften
und übergab sie Lübecks Bürgermeister Bernd
Saxe. Vor seiner Neuwahl.
Nach seiner Neuwahl erhielt Frau Seipel
Post vom Bürgermeister persönlich, und da heißt es: "...kann
ich Ihnen heute die erfreuliche Mitteilung machen..., dass
eine
behindertengerechte
Rampe eingeplant ist, um auch Rollstuhlfahrern, Gehbehinderten
und Kinderwagen den Zugang zum Strand zu erleichtern." Und
außerdem: "Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen für Ihr Engagement."
- Bravo, Bernd Saxe, Bravo, Charlotte Seipel! (Wehe,
Du hältst dich zurück, Charlotte!)
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| Mittwoch,
12. Oktober 2005 |
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| Godewindpark |
Dieses Bild bot sich Ihnen heute Nachmittag,
wenn Sie den "Fahrenberg" hinunterfuhren und in den Godewindpark
schauten: Ein gutes Dutzend Freiwilliger hatte sich eingefunden,
um Krokuszwiebeln in der Erde zu versenken.
Das Ganze dauerte kaum eine halbe Stunde,
da waren 5000 Zwiebeln unter der Grasnarbe verschwunden. Nun
dürfen wir gespannt sein auf die 5000 Krokusse, die hier
Ende März/Anfang April nächsten Jahres aus dem Boden
sprießen werden. Finanziert wurde die Aktion von den
Mitgliedern des Ortsrats
Travemünde, die pro Kopf und Monat
EUR 10,- in die Ortsratskasse einbringen.
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| Krokus-Segelboot |
Beim Design hatten die Helferinnen und
Helfer - es kann nicht oft genug gesagt werden: Dank den Ehrenamtlichen.
Was wäre Travemünde ohne sie?! - völlig freie
Hand. Pflanzten die einen gerade Linien, so zogen es Claudia,
Bennet (5) und Leon (2) Gomlich vor, ein Muster zu hinterlassen,
das im nächsten
Frühjahr
auch mit Sicherheit zu erkennen sein wird. - Na, was wohl,
hier in Travemünde an der Waterkant?! - Ein Segelboot!
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| Sie harren aus in der Herbstsonne |
Letzte Nachrichten vom "Strandkorb-Countdown":
Charlotte Seipel hat jetzt noch 85 Körbe am Strand stehen, und
"die bleiben bis zum 21. Oktober"! Nachsaison-Sonderpreis:
EUR 6-/Tag. |
| Dienstag,
11. Oktober 2005 |
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| Travemünder Krokusse |
Nein, nein, keine Angst! So durcheinander
ist das Wetter nun doch noch nicht, dass bei uns im Oktober
die Krokusse blühen würden!
ABER damit Sie im kommenden März um
so schöner und vielfältiger blühen, hat der Ortsrat
Travemünde eine Pflanzaktion im Godewindpark
initiiert, und die startet bereits morgen um 15 Uhr am Otto-Melchert-Haus.
Freiwillige werden
freudig begrüßt, wenn sie einen Spaten mitbringen.
Falls Sie sich nicht sicher sind, wie man eine Krokuszwiebel
in die Erde
kriegt: Fachkundiger Rat steht zur Verfügung.
Wie schön die Krokusblüte in
Travemünde
ist, sehen Sie unter der Tagebucheintragung vom 25.3.2003.
Um 19.30 Uhr findet dann die öffentliche
Sitzung des Ortsrats statt, und da könnte es auch spannend
werden, denn es geht unter anderem um die unendliche Geschichte
der Renovierung des Strandbahnhofs. Ein Vertreter der Deutschen
Bahn wird anwesend sein. - Wie mutig!
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| Samstag,
8. Oktober 2005 |
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| Brodtener Ufer |
"Sonne genießen!" war allenthalben das
Motto an diesem wunderbaren Herbsttag.
Auf dem Brodtener Ufer - die ganz leicht
diesige Luft verwischte die vielen weißen Segel auf dem Wasser
- sorgten Spaziergänger, Radfahrer und am Nachmittag auch Powerwalker
und Langläufer
für Hochbetrieb.
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| "Fit for Fire" |
Die Sportlerinnen und Sportler waren allesamt
Teilnehmer des "4. Lübecker Feuerwehrlaufs", der Start und
Ziel am Fontänenfeld hatte. Rechts im Bild läuft - besser: geht
- Karin Wagner unter dem Wettkampfmotto "Fit for Fire" ihre
letzten Meter bis zum 1. Platz.
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| Zum Reinlegen! |
Am Fontänenfeld herrschte aber nicht nur
wegen der Feuerwehrleute beste Stimmung. Für höchstes Amüsement
sorgte mal wieder ein Hund, der die Wasserfläche immer wieder
total zum Reinlegen fand.
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| "Löwe" und
Rebecca |
Bei Strandkorbvermieterin Charlotte Seipel
ging's zu wie beim Arzt: "Der Nächste, bitte!" Zeitweise hatte
sie sieben Namen auf ihrer Warteliste für Strandkörbe stehen.
Vor einer Woche hatte sie noch 100 Körbe am Strand stehen,
heute
waren es wieder 160. Im Foto rechts stellen "Löwe" und Rebecca
einen Strandkorb auf, der gerade wieder aus dem Winterlager
zurückgekehrt ist. Wenn Sie Zugang zu den "Lübecker Nachrichten"
haben, dann haben Sie Rebecca heute auch schon von vorn und
im Bikini gesehen.
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| Im Godewindpark |
Im Godewindpark hat Malermeister Herbst
aber doch schon gut sichtbar den Pinsel angelegt, und die Jahreszeit
lässt sich nicht verleugnen. In rund zwei Wochen wird der Park
bei Sonnenschein ein wunderschönes, rotgoldgelb leuchtendes
Farbenmeer sein. |
| Freitag,
7. Oktober 2005 |
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| Travemünder Fahnenmeer |
Unser Kurdirektor Uwe Kirchhoff war richtig
stolz und das mit gutem Recht, denn für die Sommersaison
2006 konnte er bereits zwei hochkarätige Höhepunkte verkünden:
Im Fußball-Garten - das
ist natürlich der Brügmanngarten - können Sie vom 9. Juni bis
zum 9. Juli 2006 die Fußballweltmeisterschaft - "Alle Spiele,
alle Tore!" - auf einer fünf Meter breiten LED-Wand (auf der
Fernsehbilder auch bei Tageslicht gut sichtbar sind) verfolgen.
Um die Spiele herum gibt es ein Rahmenprogramm
an allen 30 Tagen der Meisterschaft. Die Spiele werden musikalisch
und kulinarisch untermalt - je nachdem, aus welchem Land die
Mannschaften kommen. Die Direktoren des "Maritim-Hotel" und des
"Hotel Columbia - Casino Travemünde" (Oliver Gut und Christian
Dachs-Stoffel) freuen sich schon auf die gastronomische Herausforderung,
wenn sie die Begegnung zweier "Exoten" zu
"bekochen" haben. Neben den beiden Hotels werden weitere Travemünder
Gastronomen in das Konzept eingebunden sein.
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| AC-Mailand Fußballkurs
in diesem Jahr |
Weiterhin gibt es Filme rund um den Fußball,
Fußballkurse für Kinder, Talkrunden, und eine rund
1000 Zuschauer fassende "Südkurven-Tribüne" wird
auch noch errichtet. "Falls",
so Uwe Kirchhoff, "Deutschland ins Endspiel kommen sollte",
traut er sich auch zu, im Brügmanngarten 20.000 Zuschauer
unterzubringen. - Ist ja'n Grund mehr, ins Endspiel zu kommen,
das möcht' ich sehen!
Und das Beste: Eintritt frei!
Aber das ist noch nicht alles, denn die
Weltmeisterschaft wird gekrönt vom Travemünder
Fahnenmeer. Die Hamburg-Wienerin Monika GilSing wird
160 Fahnen gestalten und sich im Design an den 32-WM-Nationen
orientieren.
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| Bis jetzt noch eine Fotomontage |
In welche Richtung das gehen wird, können
Sie auf den Fotomontagen links und weiter oben sehen.
Die Fahnen sollen die Unterschriften aller
Teamchefs tragen und auf einer Abschlussgala zugunsten gemeinnütziger
Projekte versteigert werden. Die Organisation des Fahnenmeers
liegt in den Händen von Angelika la Roche von der Lübecker
Galerie
Noran. Ich
freue mich riesig auf das Fahnenmeer (ein gutes Fußballspiel
sehe ich auch gern, aber das weiß man ja vorher nicht...), und
das wird uns auch über die Weltmeisterschaft hinaus erhalten
bleiben: Vielleicht weht es im Jahr 2007 mit neuen Motiven
über der Vorderreihe.
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| Donnerstag,
6. Oktober 2005 |
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| Strandkörbe ausgebucht |
Verkehrte Welt: Während Strandkorbvermieterin
Charlotte Seipel im Juli so manches Mal in die graue und kühle
Wetterröhre schauen musste, war sie Vorgestern bei strahlend
blauem Himmel ausgebucht - und holte schnell noch 20 Körbe
wieder aus dem Stall, um die vielen Gäste bedienen zu können.
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| Sonnige Vorderreihe |
Auch in der Vorderreihe sieht es noch fast
sommerlich aus, wenn auch das eine oder andere Blatt der Kastenlinden
mit seiner gelbbraunen Färbung daran erinnert, dass der Kalender
schon viel weiter ist.
Ach, was für ein goldener Herbst!
Und mehr noch: Wir erfahren jetzt schon Dinge, auf die wir
uns für das nächste Jahr freuen können. Morgen, vielleicht auch
erst Übermorgen, erzähle ich Ihnen etwas über das... |
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Montag,
3. Oktober 2005 |
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| Drachen bis in den Himmel! |
Ja...ähm... also... kommen da noch Drachenfestfotos
von Ihnen?! Oder muss ich alles wieder selber machen?!
Als ich heute wieder in Travemünde und
am Strand ankam, sah ich gerade noch den Schluss des letzten
Drachenkampfes. Bevor ich die Kamera zücken konnte, war's auch
schon vorbei.
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| Herbstdrachenfest 2005 |
Ansonsten war das Drachenfest bestens besucht
- kein Wunder bei dem wunderbaren Wetter und nachdem am Samstag
alles komplett ins Wasser gefallen war.
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| Schwein statt Drachen |
Einen unerwarteten Besucher traf ich im
Brügmanngarten: Ein Schwein, ein Hausschwein, das keinesfalls
herrenlos war und so manchen Hund irritierte. Und nicht nur
den. Das Schwein war nett, sehr zahm und friedlich. Und neugierig.
- Was
einem
so
in Travemünde alles über den Weg laufen kann!
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