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Kinderkirche am 4. September

September 03, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein, Kinder

kircheAm Samstag, den 04.09.10 findet in Travemünde nach einer längern Pause wieder eine Kinderkirche der St. Lorenz-Gemeinde statt. Das Kinderkirchenteam freut sich auf viele Kinder in Alter von 5-12 Jahren. Treffpunkt ist das Gemeindehaus am Teutendorfer Weg 10h.  Von 10-12 Uhr wird der Gottesdienst gefeiert, gesungen, gebastelt, gegessen und getrunken. Auch Eltern sind herzlich willkommen.

bs

www..kirche-travemuende.de

 

 

“Raubmöwen” gegen Südkorea am 12.9.

September 03, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein, Sport

tsv-logoEine Woche vor dem Start der Travemünder “Raubmöwen” in die neue Saison der zweiten Handball-Bundesliga am 18. September erwartet die Handballfreunde in der Halle am Steenkamp ein besonderer Höhepunkt: Die Nationalmannschaft Südkoreas kommt am 12.9. um 18 Uhr in die “Senator-Emil-Possehl-Halle”! Deren Erfolgsbilanz ist beachtlich: Olympisches Gold 1988 und 1992, Silber 1984, 1996 und 2004 und Bronze vor 2 Jahren in Peking. Dazu Weltmeister 1995 und Vizeweltmeister 2003.

„Wir freuen uns sehr auf den Besuch der Koreanerinnen in Travemünde. Wir sind stolz, unseren Fans und Zuschauern sowie allen Handballverrückten in der Umgebung eines der besten Teams der gesamten Welt präsentieren zu können. Sie werden mit ihrem handballerischen Können sicher eine beeindruckende Handballshow in Travemünde abliefern. “, meint Teammanager Stephan Wandschneider, der Werbung für das Duell seiner „Raubmöwen“ gegen den zweimaligen Olympiasieger macht.

Die Koreanerinnen reisen am 10.09. in Deutschland an und werden in Rosengarten ein Trainingslager bis zum 23.09. beziehen, um sich für die 13. Asienmeisterschaft vorzubereiten. Im Rahmen dieses Trainingslagers spielt das Team noch gegen weitere Bundesligisten und wird zudem am 18.09. einen Tagesausflug nach  Hamburg machen.

suedkorea01Für den TSV Travemünde, der eine Woche später gegen den TSV Nord Harrislee in die Zweitbundesliga-Saison startet, ist das Spiel ein willkommener Härtetest und somit freut sich auch TSV-Trainer Andreas Juhra auf das Spiel gegen die Südkoreanerinnen: „Es ist sowohl für Zuschauer als auch für viele Spielerinnen eine einmalige Möglichkeit ein solches Team live zu sehen bzw. gegen ein solches Team zu spielen. Auf der anderen Seite ist es für uns ein optimaler Abschluss der Vorbereitung und eine gute Möglichkeit, noch einiges vor der anstehenden Saison zu testen.“

Am meisten freut sich der Coach auf die offensive Abwehrspielweise der Koreanerinnen: „Die Abwehrspielweise ist großartig. Extrem offensiv, schnelle Beine, aggressive Zweikämpfe. Die Koreanerinnen müssen auf Grund ihrer Körperlichkeit so spielen und sie spielen es richtig gut. Das wird uns fordern und Herausforderungen bringen uns Spaß. Und vor allem werden wir lernen.“

Da die Steenkamphalle, die traditionelle Heimspielstätte der Raubmöwen, am Wochenende 11.09./12.09. durch die Norddeutschen Meisterschaften im Mixedvolleyball belegt ist, mussten die Travemünderinnen ihr erstes Saisonspiel verlegen. Aus demselben Grund findet das Spiel gegen die Koreanerinnen auch erst am Sonntag statt. Die Halle wird von den Volleyballern gegen 16:00 Uhr geräumt. „Wir waren kurz am überlegen und prüfen, ob wir in eine andere Halle ausweichen, haben uns dann aber dafür entschieden in unserer Heimhalle zu spielen. Hier haben wir es logistisch einfacher“, so TSV-Manager Stephan Wandschneider zu der Wahl, das Spiel am Sonntag um 18:00 anpfeifen zu lassen.

Der Eintritt zu dem Spiel beträgt wie auch zu den Bundesligaspielen 6€ und 3€ ermäßigt. Vorbestellungen können beim Teammanager Stephan Wandschneider (s.wandschneider@handball-travemuende.de) erbeten werden. Zudem gibt es die Karten wie gewohnt an der Abendkasse.

TSV/bs

www.raubmoewen.de

www.facebook.de/raubmoewen

 

 

Die MIR kommt nach Travemünde

September 02, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein

Aufenthalt vom 10.-13. September 2010, Ostseetörn am 11. September ab/an Travemünde

Der imposante Großsegler MIR, Baujahr 1987, nimmt Kurs auf das Seebad Travemünde und trifft am Freitag, 10. September 2010, zwischen 14.00 und 15.00 Uhr im Travemünder Hafen ein. Nach neuestem Törnplan wird die MIR Travemünde sogar erst am Montag, 13. September, gegen 18.00 Uhr mit Kurs Binz und Heringsdorf auf Rügen wieder verlassen. Am 20. September wird sie in ihrem Heimathafen St. Petersburg erwartet.

Die "Mir" in voller Besegelung (Foto:Bernd Scheel)

Die "Mir" in voller Besegelung (Foto:Bernd Scheel)

Am Sonnabend, 11. September, lädt die MIR zu einem erlebnisreichen Tagestörn ab/an Travemünde Ostpreußenkai ein. Gesegelt wird auf der Ostsee je nach Windrichtung Richtung Neustadt oder Richtung Mecklenburger Küste. Wer an Bord mal so richtig mit „anpacken“ möchte, darf auch aktiv mitsegeln und Segel setzen, in die Masten klettern und Seemannsknoten knüpfen. Preis pro Person 78,- Euro inkl. Imbiss mit Bortsch-Suppe und Pirogen, Kaffee und Tee. Kinder (6 bis 17 Jahre): 58,- Euro. Die Einschiffung erfolgt ab 10.00 Uhr am Ostpreußenkai, Abfahrt: 11.00 Uhr, Ankunft: ca. 17.00 Uhr. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 120 Personen.

Die MIR gehört zu den schnellsten Großseglern der Welt. Sie ist 110m lang, 14m breit und kann rund 3.000 qm Segelfläche setzen. Die MIR läuft unter russischer Flagge und dient als Ausbildungsschiff der Handelsmarine für künftige Offiziere. Sie nimmt weltweit an Regatten teil.

Der imposante Großsegler wird am Freitag, 10. September, zwischen 14.00 und 15.00 Uhr am Ostpreußenkai festmachen und nach Einklarierung des Schiffes interessierten Gästen bis 21.00 Uhr „Open Ship“ anbieten, Eintritt: 2,- Euro, Kinder frei. Die MIR öffnet auch am Sonnabend nach dem Törn, am Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr und am Montag bis kurz vor dem Auslaufen um 18.00 Uhr ihre Luken zum Open Ship. Info und Buchung des Segeltörns über die beiden Welcome Center der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH in Lübeck und Travemünde, telefonisch unter 0451-88 99 700 oder per E-Mail: charter@luebeck-tourismus.de. Internet: www.travemuende-tourismus.de (Rubrik: Events & Veranstaltungen/Sehnsucht SEGELN).

bs/LTM

 

 

Bertlingstraße: Es bewegt sich was!

September 01, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein

Planungs-Vorentwurf von 2006 (Ausschnitt)(Quelle: Baudezernat Lübeck)

Planungs-Vorentwurf von 2006 (Ausschnitt)(Quelle: Baudezernat Lübeck)

Was passiert denn eigentlich in der Bertlingstraße? – Über vier Jahre ist es her, dass der Öffentlichkeit “Vorentwürfe” zur Neugestaltung der Bertlingstraße vorlegt worden waren: Fußgängerzone sollte sie werden vom Strandbahnhof bis zum Strand. Das hörte sich gut an und sah auch gar nicht schlecht aus. Damals wurde das noch im Zusammenhang mit dem Durchstich der Paul-Brümmer-Straße zum Strandbahnhof erörtert, aber der liegt nun ja schon allein aus finanziellen Gründen auf Eis. Damals tobte auch der Streit um die Bebauung der Eselswiese mit einem Gästehaus des “Hotel Columbia – Casino Travemünde”. Allgemeines Aufatmen war zu vernehmen, als die Eselswiese aus dem Blickfeld geriet, und sich für das “Columbia” das Areal zwischen “Am Kurgarten” bis hin zur Wendeschleife am ZOB anbot.

Seitdem steckte alles fest. Fragte man beim “Columbia” nach, verwies das Haus auf die Stadt, denn für das neue Gästehaus sollte auch der Bereich der heutigen Ladenzeile und ein Teil der Wendeschleife hinzugekauft und als Bauland ausgewiesen werden. Hier aber verlaufen zahlreiche städtische Versorgungsleitungen, die erst neu organisert werden müssen. Die Stadt wiederum verwies auf die Bahn, denn erst nach der Fertigstellung des Kombibahnsteigs (für den Umstieg von der Bahn in den Bus) könne der Verkehr neu organisiert werden und das heißt: Durchstich einer neuen Straße am Kalvarienberg und am AROSA vorbei zur Außenallee. Erst dann könne die Bertlingstraße geschlossen, mit dem Abriss der Häuser in der Bertlingstraße (”Seestern”, “Tanneck”, Ladenzeile) und dem Neubau des Gästehauses des “Columbia” begonnen werden.

Der Planungsbereich in der Vogelperspektive (zur Zeit des Arosa-Neubaus) (Foto: Bernd Scheel)

Der Planungsbereich in der Vogelperspektive (zur Zeit des Arosa-Neubaus) (Foto: Bernd Scheel)

Die bereits vor über einem Jahr von der Deutschen Bahn gemachte Zusage, im Oktober 2010 werde mit dem Bau des Kombibahnsteigs begonnen werden, wurde jetzt bestätigt: In den nächsten vier bis sechs Wochen soll es losgehen.

Bleibt zu hoffen, dass die Deutsche Bahn wirklich der Hemmschuh war und die anderen Beteiligten – die Stadt bei den Straßen und das “Columbia” mit seinem Neubau – nun zügig nachziehen und möglichst bald verlässliche (Zeit-) Planungen vorlegen werden. – Damit die Bertlingstraße dann endlich zu dem wird, was sie verdient hat: Eine Fußgänger-Magistrale vom Bahnhof bis zum Strand!

bs

Im März 2009 machte sich der Travemünder Maler Michael Böttger Gedanken, wie der Columbia-Neubau einmal aussehen könnte (Copyright: Michael Böttger)

Im März 2009 machte sich der Travemünder Maler Michael Böttger Gedanken, wie der Columbia-Neubau einmal aussehen könnte (Copyright: Michael Böttger)

 

 

Die Stupsnasen sind weg!

August 31, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein

Schade. Nun sind sie weg. Die mit dem kurzen, runden Bug, die deswegen so stupsnasig aussahen. Die “Stena Carrier” hatte sich bereits am Samstag verabschiedet. Die “Stena Freighter” legte heute um 19 Uhr zum letzten Mal vom Skandinavienkai ab, ließ sich noch einmal in die Abendsonne hüllen, und das war es denn auch mit der Stena Line in Lübeck und Travemünde.

Letzte Ausfahrt aus Travemünde: "Stena Freighter" (Foto: Dzulko Webcam)

Letzte Ausfahrt aus Travemünde: "Stena Freighter" (Foto: Dzulko Webcam)

Inzwischen steigen die Umschlagszahlen in den Lübecker Häfen zwar wieder, aber 2008, auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, lagen viele Schiffe mächtig hoch im Wasser, weil ihnen die Ladung fehlte. Daraufhin beschloss die Stena Line, den Schiffsverkehr zwischen Travemünde und Göteborg einzustellen. Die angestammte Ostseeroute der Stena Line war ohnehin immer Kiel-Göteborg, und vielleicht war es auch ein wenig Zufall, dass Stena Anfang der 80er Jahre die Sessan-Reederei kaufte. Immerhin dauerte das Travemünde-Intermezzo fast dreißig Jahre. Zukünftig werden die “Stena Carrier” und die “Stena Freighter” auf der Nordsee zwischen Rotterdam und Harwich verkehren.

Die "Stena Freighter" beim Anbaden 2008 (Foto: Bernd Scheel)

Die "Stena Freighter" beim Anbaden 2008 (Foto: Bernd Scheel)

Der Travemünder Kulisse werden sie sicher fehlen, die Schiffe mit dem blauen Rumpf und den roten Schornsteinen mit dem weißen “S”.

bs

"Stena Carrier" an der Mole (Foto: Bernd Scheel)

"Stena Carrier" an der Mole (Foto: Bernd Scheel)