Artikel der Kategorie ‘Allgemein’

Volleyballfest am Steenkamp

September 07, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein, Sport Noch keine Kommentare →

Trotz vieler Feste ist das 150jährige Jubiläum des TSV Travemünde noch längst nicht vorbei: Vom 11. bis 12. September 2010 richtet der Verein die Norddeutschen Meisterschaften im Mixedvolleyball aus. Der 18. BFS-Cup Nord findet  in der Senator-Emil Possehl Halle in Travemünde (Steenkamp 32) statt. Es nehmen insgesamt 14 Teams aus ganz “Norddeutschland” teil. (Teams aus Berlin, Dessau und Köln sind auch vertreten.)

volleyball01“Erleben Sie hautnah Mixedvolleyball auf höchstem Niveau und schauen Sie vorbei bei kostenlosem Eintritt. Die besten sechs Teams qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften. Der TSV Travemünde freut sich über Ihre Unterstützung. Für den kleinen Hunger oder die trockene Kehle zwischendurch ist zu sportlich fairen Preisen gesorgt”, sagt  Volker Hoppe, der Leiter der Volleyball-Abteilung des TSV.

bs

Weitere Infos unter www.tsvtravemuende.de

SunShine mit Überraschungen

September 06, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Während Maximilian (10 Monate alt) allmählich müde wurde, waren Michaela Kroll und Rainer Engels hoch zufrieden mit dem ersten Tag Ihres neu eröffneten Sonnenstudios “SunShine” in der Rose an der Vogteistraße. Die Kundinnen und Kunden nahmen das Eröffnungsangebot “Sonnen zum halben Preis” gern an, griffen aber auch bei den Eröffnungsabonnements (39 mal Sonnen für 50 Euro) zu. Auch der Kaffee wurde nicht kalt und der Prosecco nicht warm, und draußen vor der Tür brutzelten Würste auf dem Grill.

Zufrieden mit dem Eröffnungstag: Michaela Kroll, Rainer Engels und Maximilian (Foto: Bernd Scheel)

Zufrieden mit dem Eröffnungstag: Michaela Kroll, Rainer Engels und Maximilian (Foto: Bernd Scheel)

Der Eröffnung vorausgegangen war viel Arbeit. Das Sonnenstudio wurde komplett neu gestaltet, eine neue Sonnenbank angeschafft und viele Röhren ausgetauscht, um technisch auf dem neusten Stand zu sein. Michaela Kroll und ihre beiden Angestellten wollen Beraterinnen  für ihre Kunden sein und haben auch ein breites Angebot an Sonnenkosmetik im Sortiment.

Neben sieben Sonnenbänken wartet Michaela Kroll auch mit Überraschungen auf: Zur Zeit findet der Kunde ausgesuchte Weine und Dekoartikel im SunShine, und diese Angebote sollen wechseln. Also: Immer mal wieder ‘reinschauen im SunShine, nicht nur wegen der Sonnenbräune.

bs

Priwall Waterfront: Viele Fragen, wenig Antworten

September 04, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Hält die Bauverwaltung Informationen zurück?

Überfüllter Kreuzfahrtterminal (Foto: Bernd Scheel)

Überfüllter Kreuzfahrtterminal (Foto: Bernd Scheel)

Das große Interesse am Investitionsprojekt “Priwall Waterfront” manifestierte sich schon in der Anzahl der Zuhörer, die gestern auf Einladung der SPD in den Kreuzfahrtterminal am Ostpreußenkai gekommen waren: Bei annähernd 200 Besuchern wurden die Sitzgelegenheiten knapp. Nach der Begrüßung durch den Travemünder SPD-Vorsitzenden Wolfgang Hovestädt referierte Andrea Gastager, Geschäftsführerin der LTM (Lübeck und Travemünde Marketing GmbH), zur ausgesprochen guten Ausgangslage (”unglaubliches Potenzial”) Lübecks und Travemündes im touristischen Wettbewerb und betonte die Bedeutung des “Wirtschaftsfaktors Tourismus” für die Stadt.

Ulrich Pluschkell (li) und Wolfgang Hovestädt (Foto: Bernd Scheel)

Ulrich Pluschkell (li) und Wolfgang Hovestädt (Foto: Bernd Scheel)

Kurdirektor Kirchhoff spitzte sein Referat auf Travemünde und den Priwall zu. Travemünde habe im “Verdrängungswettbewerb”, vor allem mit Mecklenburg-Vorpommern, an Boden verloren und stehe derzeit mit einem Unterkunftsangebot von rund 3000 Betten auf einer Stufe mit Dahme und Kellenhusen. Die Erhöhung des Angebots  durch die Ferienhäuser auf dem Priwall zeige bereits positive Wirkung: Die Anzahl der Übernachtungen sei von 2005 zu 2007 um 100.000 auf 400.000 gestiegen, was die Übernachtungsbilanz des Krisenjahres 2009 gerettet habe. “Priwall Waterfront” werde diesen Trend weiter unterstützen, so Kirchhoff, und der Stadt Steuereinnahmen von zwei Millionen Euro sowie dem Kurbetrieb Travemünde 200.000 Euro an Kurabgabe bescheren. Grundlage dieser Kalkulation sei die Schaffung von 1300 Betten in Ferienwohnungen (bereits 1000 vorhanden), 400 Betten in Hotels und 200 Betten im “Low-Budget”-Bereich.

Hat kaum ein anderes Ostseebad zu bieten: "Finnstar"-Kulisse zum Vortrag von Annekatrin Lorenzen (Foto: Bernd Scheel)

Hat kaum ein anderes Ostseebad zu bieten: "Finnstar"-Kulisse zum Vortrag von Annekatrin Lorenzen (Foto: Bernd Scheel)

Annekatrin Lorenzen vom Lübecker Fachbereich 5 “Planen und Bauen” ging näher auf das “Waterfront Projekt” ein, ohne aber wirklich konkret zu werden. Die Entwürfe der “Planet-Haus” des Investors Sven Hollesen seien sowohl in der Höhe als auch bei der Bruttogeschossfläche reduziert worden, ohne Zahlen zu nennen. Drei bis vier Geschosse hoch werde die Bebauung werden, was in etwa der Firsthöhe der jetzigen Gebäude entspreche.

Das Publikum beschränkte sich bei seinen Fragen und Kommentaren nicht auf das Projekt “Priwall Waterfront”, sondern äußerte seinen Unmut auch anderweitig: Wenn denn der Tourismus ein so wichtiger Wirtschaftsfaktor sei (wie von Frau Gastager dargestellt) und wenn “Familien mit Kindern” eine der drei wichtigsten Zielgruppen für die Werbung seien, wieso schaffe es die Lübecker Politik dann nicht, Travemünde auch wieder eine Schwimmhalle zur Verfügung zu stellen? Die leeren Kassen der Stadt mochten da als Argument nicht überzeugen.

Bezogen auf die Ankündigung von Frau Lorenzen, dass auch Jugendliche an der weiteren Planung beteiligt werden sollten, erhob sich großer Unmut: Erst habe man Tausende Jugendliche auf dem Priwall durch die Schließung und den Abriss der Jugendfreizeitstätte “rausgeschmissen” und jetzt wolle man sie befragen? Auch die Freizeitstätte habe bis zu 600 tägliche Übernachtungen zu verzeichnen gehabt. Der SPD wurde vorgeworfen, eine “Schaukelpferd-Politik” zu betreiben.

Irreführung der Öffentlichkeit?

Ausschnitt aus einer Planungsskizze des Lübecker Baureferats: Das Ufer am geplanten Hotel auf der Landspitze ist nur noch teilweise begehbar (gelbe Markierung)

Ausschnitt aus einer Planungsskizze des Lübecker Baureferats: Das Ufer am geplanten Hotel auf der Landspitze ist nur noch teilweise begehbar (gelbe Markierung) (Vergrößern per Mausklick)

Sehr vage blieb die Rolle des zukünftigen Hotels auf der Spitze des Passathafens. Die Planung sei noch nicht so weit, sagte Frau Lorenzen. Erst nach mehrmaligem Nachfragen gab Frau Lorenzen die Information, dass das Ufer an der Trave und am Passathafen dann nicht mehr öffentlich begehbar sein wird. – Solche widerwillig preisgegebenen Informationen erregen Misstrauen in die städtischen Planungsbehörden: Einerseits heißt es, die Planung sei noch nicht so weit, andererseits ist sie aber bereits so konkret, dass sie den öffentlichen Zugang zum Traveufer verunmöglichen will. Die Widersprüche wurden bei genauerem Hinschauen auch durch die gezeigten Planungsskizzen verdeutlicht: Auf einer Skizze der Stadt ist das Traveufer nicht mehr öffentlich, auf einer weiteren Skizze der “Planet-Haus” ist auch der Zugang zum Ufer des Passathafens eingeschränkt.

Der Vorgang grenzt ans Skandalöse. An Ostsee und Trave gibt es in Travemünde bisher keinen Uferbereich, der nicht öffentlich zugänglich wäre, es sei denn zum Schutz des Publikums im Hafen- und Werftbereich. Mit anderen Worten: Der Uferbereich soll privatisiert werden. Dass eine solche ausschlaggebende Information erst nach mehrmaligem Nachfragen preisgegeben wird, nährt den Verdacht, dass das Bauamt versucht, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.

Ausschnitt aus einer Skizze der "Planet-Haus GmbH": Der Uferbereich am Hotel ist gar nicht mehr öffentlich begehbar (rote Markierung)(Vergrößern per Mausklick)

Ausschnitt aus einer Skizze der "Planet-Haus GmbH": Der Uferbereich am Hotel ist gar nicht mehr öffentlich begehbar (rote Markierung)(Vergrößern per Mausklick)

Auch die “Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung” (BiP), die ein Alternativkonzept zu “Priwall Waterfront” entwickelt hat, war in der Versammlung vertreten. Bezüglich der Verkehrsentwicklung auf dem Priwall durch die geplanten neuen Betten befürchtet die BiP Probleme, die von Frau Lorenzen bestritten wurden. Das Vorstandsmitglied der BiP, Eckard Erdmann, führte außerdem Berechnungen ins Feld, wonach “Priwall Waterfront” für die Stadt Lübeck – und damit für den Steuerzahler – zu schweren Verlusten führen werde. Eine Befassung mit diesen dem Baureferat vorliegenden Zahlen lehnte Frau Lorenzen ab.

Ebenfalls anwesend im Kreuzfahrtterminal war der in Travemünde wohnende Verkehrs- und baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Lübecker Rathaus, Ulrich Pluschkell. Er sagte, die SPD habe sich noch nicht festgelegt auf “Priwall Waterfront”, es gebe auch noch den Entwurf der BiP.

bs

“Raubmöwen”: Da ist Pfeffer drin!

September 03, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein, Sport Noch keine Kommentare →

Durchsetzungsfähig am Kreis: Neuzugang Wendy Künzel (Foto: Bernd Scheel)

Durchsetzungsfähig am Kreis: Neuzugang Wendy Künzel (Foto: Bernd Scheel)

Das Handballpublikum darf sich auf eine neue Saison mit den Zweitligisten des TSV Travemünde, den “Raubmöwen”, freuen. Trainer Andreas Juhra hat die Abgänge der letzten Saison mit acht überwiegend jungen Neuzugängen ausgeglichen, und die gesamte Mannschaft nimmt er in der Vorbereitung schon ordentlich ‘ran: Heute geht es im Pokal nach Bremen, und erst gestern fand ein Freundschaftsspiel gegen die TSG Wismar am Steenkamp statt.

Sicher, das war kein Punktspiel, aber man merkte es den Handballerinnen der TSG schon an, dass sie das Spiel gern für sich entschieden hätten – wie so manche Begegnung mit den Raubmöwen in den letzten Jahren – aber die Travemünderinnen machten klar, wer da das Heft in der Hand hielt. Lediglich zur Pause gönnten sie dem Team aus Wismar einen knappen Vorsprung von 15:16, um am Ende aber mit einem souveränen 38:29 die Halle zu verlassen.

Konterstark wie eh und je: "Oldie" Steffi Markmann (31) (Foto: Bernd Scheel)

Konterstark wie eh und je: "Oldie" Steffi Markmann (31) (Foto: Bernd Scheel)

Sicher mäkelte Trainer Andreas Juhra hier und da herum – dazu sind die Vorbereitungsspiele ja da – aber was sich da bei den Raubmöwen zusammenbraut, ist nicht nur für Handball-Fans viel versprechend, sondern könnte dem Sport den einen oder anderen Anhänger hinzugewinnen. Das Zusammenspiel zwischen den erfahrenen “Oldies” – unter anderem Anja Krönert, Steffi Markmann, Susen Langanke, nicht zuletzt Andrea Junk und Britta Reimann im Tor – und den Jungen wie Nina Schilk, Catherin Weh und Wendy Künzel verleiht dem Raubmöwenspiel eine enorme Dynamik bei verlässlicher Stabilität. Handballtalent Franzi Haupt bleibt 17jährig die Jüngste im Team, aber da folgt auch schon Neuzugang Gisa Klaunig mit nur einem Jahr Abstand.

Neuer Wirbelwind Gisa Klaunig (Foto: Bernd Scheel)

Neuer Wirbelwind Gisa Klaunig (Foto: Bernd Scheel)

Der Saisonauftakt mit dem Nordderby gegen Harrislee am 18.9. – Ex-Raubmöwe Lena Schulz “spionierte” gestern schon mal ein bisschen – dürfte spannend werden. Noch viel neugieriger darf das Publikum aber auf das Testspiel gegen die Weltklasse-Mannschaft von Südkorea am 12. September sein: Wie wird sich die pfeffrige Raubmöwenmischung da bewähren?

bs

Raubmöwen gegen Südkorea

www.raubmoewen.de

www.facebook.de/raubmoewen

“Windspiele für Gitarre” in der Alten Vogtei

September 03, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein, Musik Noch keine Kommentare →

Im Rahmen der “WindArt 2010″ gibt der Konzertgitarrist, Kammermusiker und Komponist Mirco Odigs ein weiteres Konzert in der Alten Vogtei am 5. September um 17 Uhr.

windartMirco Oldig , geboren 1975, studierte Konzertgitarre an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Albert Aigner. Im Rahmen zahlreicher internationaler Meisterkurse, u. a. bei Carlos Bonell, Manuel Barrueco und Pepe Romero, erhielt er weitergehende künstlerische Anregungen. Über seine internationale Konzerttätigkeit in Österreich, Ungarn, England, Mexiko, Spanien und Norwegen hinaus wirkte er auch bei diversen Rundfunk – und Fernsehproduktionen mit. Mirco Oldigs ist Mitbegründer des Lübecker Gitarrentrios.

bs

www.kunst-kultur-travemuende.de

Sonntag, 5.9.2010, 17 Uhr
Windspiele für Gitarre
Alte Vogtei
Vorderreihe 7
Eintritt: EUR 5,-