Das Travemünde Info Portal

Herzlich willkommen im Travemünde .Netz!

 

Schön, dass Sie uns ins Netz gegangen sind! -


Was Sie von erwarten können: Aktuelle Berichterstattung aus Travemünde, einen Veranstaltungskalender (rechte Seite) und das "Travemünde von A-Z". Bei Ihrer Suche nach einer Unterkunft und dem passenden Gastgeber sind wir Ihnen gern behilflich: Ob Ferienwohnung, Zimmer im Hotel, Apartment oder Privatzimmer - Angebote finden Sie in unserem Unterkunftsverzeichnis.

© FB datentechnik - Trave Webdesign 2009

 

Die MIR kommt nach Travemünde

September 02, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein

Aufenthalt vom 10.-13. September 2010, Ostseetörn am 11. September ab/an Travemünde

Der imposante Großsegler MIR, Baujahr 1987, nimmt Kurs auf das Seebad Travemünde und trifft am Freitag, 10. September 2010, zwischen 14.00 und 15.00 Uhr im Travemünder Hafen ein. Nach neuestem Törnplan wird die MIR Travemünde sogar erst am Montag, 13. September, gegen 18.00 Uhr mit Kurs Binz und Heringsdorf auf Rügen wieder verlassen. Am 20. September wird sie in ihrem Heimathafen St. Petersburg erwartet.

Die "Mir" in voller Besegelung (Foto:Bernd Scheel)

Die "Mir" in voller Besegelung (Foto:Bernd Scheel)

Am Sonnabend, 11. September, lädt die MIR zu einem erlebnisreichen Tagestörn ab/an Travemünde Ostpreußenkai ein. Gesegelt wird auf der Ostsee je nach Windrichtung Richtung Neustadt oder Richtung Mecklenburger Küste. Wer an Bord mal so richtig mit „anpacken“ möchte, darf auch aktiv mitsegeln und Segel setzen, in die Masten klettern und Seemannsknoten knüpfen. Preis pro Person 78,- Euro inkl. Imbiss mit Bortsch-Suppe und Pirogen, Kaffee und Tee. Kinder (6 bis 17 Jahre): 58,- Euro. Die Einschiffung erfolgt ab 10.00 Uhr am Ostpreußenkai, Abfahrt: 11.00 Uhr, Ankunft: ca. 17.00 Uhr. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 120 Personen.

Die MIR gehört zu den schnellsten Großseglern der Welt. Sie ist 110m lang, 14m breit und kann rund 3.000 qm Segelfläche setzen. Die MIR läuft unter russischer Flagge und dient als Ausbildungsschiff der Handelsmarine für künftige Offiziere. Sie nimmt weltweit an Regatten teil.

Der imposante Großsegler wird am Freitag, 10. September, zwischen 14.00 und 15.00 Uhr am Ostpreußenkai festmachen und nach Einklarierung des Schiffes interessierten Gästen bis 21.00 Uhr „Open Ship“ anbieten, Eintritt: 2,- Euro, Kinder frei. Die MIR öffnet auch am Sonnabend nach dem Törn, am Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr und am Montag bis kurz vor dem Auslaufen um 18.00 Uhr ihre Luken zum Open Ship. Info und Buchung des Segeltörns über die beiden Welcome Center der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH in Lübeck und Travemünde, telefonisch unter 0451-88 99 700 oder per E-Mail: charter@luebeck-tourismus.de. Internet: www.travemuende-tourismus.de (Rubrik: Events & Veranstaltungen/Sehnsucht SEGELN).

bs/LTM

 

 

Bertlingstraße: Es bewegt sich was!

September 01, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein

Planungs-Vorentwurf von 2006 (Ausschnitt)(Quelle: Baudezernat Lübeck)

Planungs-Vorentwurf von 2006 (Ausschnitt)(Quelle: Baudezernat Lübeck)

Was passiert denn eigentlich in der Bertlingstraße? – Über vier Jahre ist es her, dass der Öffentlichkeit “Vorentwürfe” zur Neugestaltung der Bertlingstraße vorlegt worden waren: Fußgängerzone sollte sie werden vom Strandbahnhof bis zum Strand. Das hörte sich gut an und sah auch gar nicht schlecht aus. Damals wurde das noch im Zusammenhang mit dem Durchstich der Paul-Brümmer-Straße zum Strandbahnhof erörtert, aber der liegt nun ja schon allein aus finanziellen Gründen auf Eis. Damals tobte auch der Streit um die Bebauung der Eselswiese mit einem Gästehaus des “Hotel Columbia – Casino Travemünde”. Allgemeines Aufatmen war zu vernehmen, als die Eselswiese aus dem Blickfeld geriet, und sich für das “Columbia” das Areal zwischen “Am Kurgarten” bis hin zur Wendeschleife am ZOB anbot.

Seitdem steckte alles fest. Fragte man beim “Columbia” nach, verwies das Haus auf die Stadt, denn für das neue Gästehaus sollte auch der Bereich der heutigen Ladenzeile und ein Teil der Wendeschleife hinzugekauft und als Bauland ausgewiesen werden. Hier aber verlaufen zahlreiche städtische Versorgungsleitungen, die erst neu organisert werden müssen. Die Stadt wiederum verwies auf die Bahn, denn erst nach der Fertigstellung des Kombibahnsteigs (für den Umstieg von der Bahn in den Bus) könne der Verkehr neu organisiert werden und das heißt: Durchstich einer neuen Straße am Kalvarienberg und am AROSA vorbei zur Außenallee. Erst dann könne die Bertlingstraße geschlossen, mit dem Abriss der Häuser in der Bertlingstraße (”Seestern”, “Tanneck”, Ladenzeile) und dem Neubau des Gästehauses des “Columbia” begonnen werden.

Der Planungsbereich in der Vogelperspektive (zur Zeit des Arosa-Neubaus) (Foto: Bernd Scheel)

Der Planungsbereich in der Vogelperspektive (zur Zeit des Arosa-Neubaus) (Foto: Bernd Scheel)

Die bereits vor über einem Jahr von der Deutschen Bahn gemachte Zusage, im Oktober 2010 werde mit dem Bau des Kombibahnsteigs begonnen werden, wurde jetzt bestätigt: In den nächsten vier bis sechs Wochen soll es losgehen.

Bleibt zu hoffen, dass die Deutsche Bahn wirklich der Hemmschuh war und die anderen Beteiligten – die Stadt bei den Straßen und das “Columbia” mit seinem Neubau – nun zügig nachziehen und möglichst bald verlässliche (Zeit-) Planungen vorlegen werden. – Damit die Bertlingstraße dann endlich zu dem wird, was sie verdient hat: Eine Fußgänger-Magistrale vom Bahnhof bis zum Strand!

bs

Im März 2009 machte sich der Travemünder Maler Michael Böttger Gedanken, wie der Columbia-Neubau einmal aussehen könnte (Copyright: Michael Böttger)

Im März 2009 machte sich der Travemünder Maler Michael Böttger Gedanken, wie der Columbia-Neubau einmal aussehen könnte (Copyright: Michael Böttger)

 

 

Die Stupsnasen sind weg!

August 31, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein

Schade. Nun sind sie weg. Die mit dem kurzen, runden Bug, die deswegen so stupsnasig aussahen. Die “Stena Carrier” hatte sich bereits am Samstag verabschiedet. Die “Stena Freighter” legte heute um 19 Uhr zum letzten Mal vom Skandinavienkai ab, ließ sich noch einmal in die Abendsonne hüllen, und das war es denn auch mit der Stena Line in Lübeck und Travemünde.

Letzte Ausfahrt aus Travemünde: "Stena Freighter" (Foto: Dzulko Webcam)

Letzte Ausfahrt aus Travemünde: "Stena Freighter" (Foto: Dzulko Webcam)

Inzwischen steigen die Umschlagszahlen in den Lübecker Häfen zwar wieder, aber 2008, auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, lagen viele Schiffe mächtig hoch im Wasser, weil ihnen die Ladung fehlte. Daraufhin beschloss die Stena Line, den Schiffsverkehr zwischen Travemünde und Göteborg einzustellen. Die angestammte Ostseeroute der Stena Line war ohnehin immer Kiel-Göteborg, und vielleicht war es auch ein wenig Zufall, dass Stena Anfang der 80er Jahre die Sessan-Reederei kaufte. Immerhin dauerte das Travemünde-Intermezzo fast dreißig Jahre. Zukünftig werden die “Stena Carrier” und die “Stena Freighter” auf der Nordsee zwischen Rotterdam und Harwich verkehren.

Die "Stena Freighter" beim Anbaden 2008 (Foto: Bernd Scheel)

Die "Stena Freighter" beim Anbaden 2008 (Foto: Bernd Scheel)

Der Travemünder Kulisse werden sie sicher fehlen, die Schiffe mit dem blauen Rumpf und den roten Schornsteinen mit dem weißen “S”.

bs

"Stena Carrier" an der Mole (Foto: Bernd Scheel)

"Stena Carrier" an der Mole (Foto: Bernd Scheel)

 

 

Tauferinnerungsgottesdienst in der St. Lorenz Kirche

August 31, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein

kircheAm kommenden Sonntag, den 05.09.10, findet um 10.00 Uhr ein Tauferinnerungsgottesdienst in der St. Lorenz Kirche statt. Zu dem Familiengottesdienst sind alle besonders eingeladen, die vor fünf Jahren getauft wurden. “Wir möchten damit an die eigene Taufe erinnern und an die Zusage Gottes. Natürlich sind auch alle anderen Familien herzlich willkommen”, sagt Diakon Lars Sörensen von der St. Lorenz-Gemeinde.

bs

www.kirche-travemuende.de

 

 

Veranstaltungen: „Man muss Mut zum Risiko haben“

August 27, 2010 Von: bs Kategorie: Allgemein

Der Wehrführer der Travemünder Freiwilligen Feuerwehr, Martin Grage, hatte beim dreitägigen Fest zum 120jährigen Jubiläum vielen zu danken. Ein besonderer Dank ging an Jan Vitense und Stefan Hogrefe, die den Fährplatz hergerichtet und für die Verpflegung gesorgt hatten: „Das hätten wir allein nie hingekriegt!“.

Jan Vitense (li) und Stefan Hogrefe: „Veranstaltungsmanagement mit Mut zum Risiko“ (Foto: Bernd Scheel))

Jan Vitense (li) und Stefan Hogrefe: „Veranstaltungsmanagement mit Mut zum Risiko“ (Foto: Bernd Scheel)

Erstmalig traten Vitense und Hogrefe als „ViHo GbR“ auf, beide sind in Travemünde gut bekannt. Jan Vitense mit seinem Sicherheitsdienst (protect-net), aber immer mehr auch im Veranstaltungsmanagement – „rund 2000 Veranstaltungstage organisieren wir in diesem Jahr“ – und Stefan Hogrefe („Fisherman’s“) mit neuen Ideen in der Gastronomie, zum Beispiel durch die Anschaffung eines riesigen „Smokers“ für zünftige Barbecues.

Pinn & Pann: "An sich gut, aber zu weitläufig organisiert" (Foto: Bernd Scheel)

Pinn & Pann: "An sich gut, aber zu weitläufig organisiert" (Foto: Bernd Scheel)

Vitense und Hogrefe verstehen sich als Partner der „Lübeck und Travemünde Marketing GmbH“ (LTM). „Wir liefern alles komplett aus einer Hand und können auf alles schnell reagieren“, versichert Jan Vitense: „Wir können die gesamte ‚Hardware’ von Zelten über Mobiliar bis hin zu Licht- und Tontechnik zur Verfügung stellen“, und Stefan Hogrefe steuert mit der dreißigjährigen Gastronomie-Erfahrung seiner Familie auch Originelles bei, das aus dem Grillwurst-Rahmen fällt, zum Beispiel Dorschrouladen.

"Pinn & Pann"-Eröffnung durch LTM-Aufsichtsrat Bruno Böhm und den "Passat Chor": "Das LTM Veranstaltungsbudget ist ein Lacher." (Foto: Bernd Scheel)

"Pinn & Pann"-Eröffnung durch LTM-Aufsichtsrat Bruno Böhm und den "Passat Chor": "Das LTM-Veranstaltungsbudget ist ein Lacher." (Foto: Bernd Scheel)

Natürlich weiß Hogrefe vorher nicht, ob ihm die Gäste die Dorschrouladen aus der Pfanne reißen werden: „Man muss schon Mut zum Risiko haben“, sagt er. Von der LTM erwarten die beiden wenig finanzielle Unterstützung, denn deren Veranstaltungsbudget sei nach den von der Lübecker Bürgerschaft verordneten Kürzungen „ein Lacher“. Allerdings hofft die „ViHo GbR“ auf das Entgegenkommen der Lübecker Politik und Verwaltung bei ihren Zukunftsplänen. Gut vorstellen können sie sich einen 14tägigen Weihnachtsmarkt auf dem Fährvorplatz. Aber dort haben die Marktbeschicker Vorrang, und für einen Weihnachtsmarkt müsste die Bürgerschaft eine Nutzungsänderung beschließen.

Die Dorschroulade kam bei „Pinn & Pann“ vom 13. bis 15. August schon mal „an sich gut an“, wenn die Veranstaltung, so Stefan Hogrefe, auch „zu weitläufig“ organisert worden sei. Das müsse auf einen kleinen Bereich, etwa auf der Tornadowiese, zentriert werden. Weitere Saisonhöhepunkte, die von Vitense und Hogrefe mitorganisiert wurden, waren die quietschbunte „6. New Beetle Sunshinetour“ vom 6. August und das „Harley Weekend“ vom 20. bis 22. August.

Mitte August fand der 33. St. Lorenz-Markt rund um die Kirche statt. Auch nach Ansicht des Veranstalters TSV hat das Travemünder Altstadtfest, das zwischen Professionalität und Provinz dümpelt, eine Frischzellenkur nötig, mit dem es dann auch auswärtige Besucher anziehen soll. Die ViHo GbR will mit dem Sportverein neue Konzepte und Ideen umsetzen.

Vom 26.-28. August hat die „Sunflower Rallye“ (bisher 66 Meldungen) mit ihren eleganten und kostbaren Oldtimern ihr Hauptquartier in Travemünde, und in diesem Zusammenhang organisieren Vitense und Hogrefe einen Empfang auf der „Passat“.

Jan Vitense und Stefan Hogrefe freuen sich schon so richtig auf ihr nächstes Experiment, denn vom 17. bis 19. September wollen sie mit „Tschüß, Sommer!“ die warme Jahreszeit verabschieden. Das soll ein Familienfest mit Live-Musik von Party bis Klassik werden, in das auch der Spielplatz an der Mole eingebunden wird.

bs