Es wäre noch ein bisschen mehr drin gewesen in der ersten Halbzeit, wenn der TSV seine Chancen besser genutzt hätte, denn so überragend spielten die Frauen von der HSG Bensheim Auerbach nicht auf. Die Raubmöwen gerieten in Rückstand, blieben aber dran: Auf mehr als drei Tore konnte sich Bensheim nicht absetzen. In der 22. Minute gelang Nina Schilk der Ausgleich zum 11:11, der Halbzeitstand von 16:16 war dem Spielverlauf angemessen.
Die Kraft reichte bis zum 21:23 in der 38. Minute, dann zog Bensheim zum 21:28 davon (44.). Da zeigte sich dann wieder die Zweiteilung der Liga in Mannschaften, die quasi professionell und bezahlt fast täglich ihr Training absolvieren und reinen Amateurmannschaften wie dem TSV, der einmal in der Woche trainiert. So gesehen haben die Raubmöwen auch wieder eine ausgezeichnete Leistung abgeliefert, wenn es am Ende auch 33:40 stand und sich das Publikum zumindest einen Punkt gewünscht hätte.
Anja Krönert konnte sich trotz strengster Bewachung achtmal durchsetzen, Nina Schilk und Lisa Prior setzten mit je 6 Treffern nach. Neuzugang Melissa Luschnat, ein erstaunlicher Wirbelwind, der im Rückraum wie auf Linksaußen die Bensheimerinnen zu verwirren wusste, brachte sich mit drei Toren ins Spiel ein. "Melli" wird hoffentlich am Sonntag zusammen mit Franzi auf dem Platz stehen.
Am nächsten Sonntag muss Travemünde nun aber Punkte sammeln, denn dann geht es in einem weiteren Heimspiel gegen den MTV 1860 Altlandsberg. Altlandsberg steht auf Rang 14 der Tabelle.
bs
Travemünde: Reimann (1.-26.), Knust (27.-60.) - Krönert (8), Schilk (6), Prior (6/1), Hollerbuhl (3), Luschnat (3), Langanke (3/1), Maassen (2), Tonn (2), Haupt, Linke, Weh.
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http://raubmoewen.de/